Informationen

Hier finden Sie Informationen zum Ablauf, zu Rahmenbedingungen und zu wichtigen organisatorischen Fragen rund um die Zusammenarbeit.

Ablauf

Am Beginn steht ein Erstgespräch. Dabei nehmen wir uns Zeit, Ihr Anliegen, Ihre aktuelle Situation und mögliche nächste Schritte zu besprechen.

Das Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der gemeinsamen Einschätzung, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit passend sein kann. Dabei können auch Fragen zu Ablauf, Rahmen, Kosten und möglichen Settings geklärt werden.

Wenn eine Zusammenarbeit passend erscheint, vereinbaren wir gemeinsam den weiteren Rahmen.

Kosten

Einzelpsychotherapie: 50 Minuten / 90 Euro
Paarsetting: 75 Minuten / 150 Euro
Supervision Einzelsetting: 50 Minuten / 120 Euro
Gruppenpsychotherapie: nach Ausschreibung bzw. Vereinbarung

In begrenztem Umfang biete ich nach Vereinbarung einen Sozialtarif an. Dieser kann im Erstgespräch bei Bedarf angesprochen werden.

Da ich als Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision arbeite, ist derzeit keine direkte Abrechnung mit der Krankenkasse möglich.

Absagebedingungen

Vereinbarte Termine sind verbindlich reserviert. Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich um Absage spätestens 24 Stunden vorher.

Bei kurzfristigeren Absagen wird das Honorar in Rechnung gestellt.

Verschwiegenheit & Datenschutz

Ich bin gemäß § 45 Psychotherapiegesetz zur strengen Verschwiegenheit verpflichtet. Das bedeutet, dass persönliche Informationen und Inhalte aus psychotherapeutischen Gesprächen vertraulich behandelt werden.

Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Setting

Termine finden nach Vereinbarung statt. Je nach Anliegen arbeiten wir im Einzelsetting, in Gruppen oder im Rahmen von Supervision.

Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Form der Begleitung zu Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Lebenssituation und dem passenden Rahmen passt.

Hinweis bei akuten Krisen

Meine Praxis ist kein Akut- oder Notfalldienst. Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden oder unmittelbare Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an:

Rettung: 144
Telefonseelsorge: 142
Rat auf Draht: 147

In akuten Notfällen ist es wichtig, rasch Unterstützung vor Ort zu erhalten.

Häufige Fragen - FAQs

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu Psychotherapie, Ablauf, Kosten, Diagnosen und möglichen Settings. Weitere Fragen können wir gerne im Erstgespräch klären.

1. Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapie, Psychiatrie und klinischer Psychologie?

Psychotherapie, Psychiatrie und klinische Psychologie sind unterschiedliche Zugänge zur Behandlung und Unterstützung bei psychischen Belastungen.

Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren. Sie umfasst psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung psychischer, psychosozialer und psychosomatischer Leidenszustände. Im Mittelpunkt stehen die therapeutische Beziehung, das Verstehen innerer und zwischenmenschlicher Muster sowie die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten.

Psychiatrie ist ein medizinisches Fachgebiet. Psychiater:innen sind Ärzt:innen und können psychische Erkrankungen medizinisch diagnostizieren, Medikamente verschreiben und körperliche bzw. biologische Aspekte psychischer Erkrankungen mitbehandeln.

Klinische Psychologie beschäftigt sich unter anderem mit klinisch-psychologischer Diagnostik, Beratung und Behandlung psychischer Belastungen auf Grundlage psychologischer Wissenschaft.

Welche Form der Unterstützung passend ist, hängt von Ihrer Situation ab. Manchmal ist auch eine Zusammenarbeit mehrerer Berufsgruppen sinnvoll.

Psychotherapie kann hilfreich sein, wenn Belastungen, Ängste, Erschöpfung, depressive Verstimmungen, körperliche Beschwerden, Beziehungsthemen oder Krisen den Alltag beeinträchtigen.

Sie kann auch dann sinnvoll sein, wenn Sie das Gefühl haben, sich selbst besser verstehen zu wollen, wiederkehrende Muster zu erkennen oder neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Nein. Sie können sich auch melden, wenn Ihr Anliegen noch schwer einzuordnen ist oder Sie keine Diagnose haben. Eine Diagnose ist keine Voraussetzung dafür, psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Psychotherapeut:innen können im Rahmen ihrer Berufsausübung psychotherapeutische Diagnostik durchführen und psychische Belastungen bzw. Erkrankungen fachlich einordnen. Gleichzeitig kann auch ohne festgelegte Diagnose psychotherapeutisch gearbeitet werden — entscheidend ist Ihre persönliche Situation und das, was Sie belastet.

Ebenso können Sie sich an mich wenden, wenn bereits eine Diagnose besteht oder Beschwerden schon länger andauern. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Form der Begleitung passend sein kann.

„Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision“ bedeutet, dass ich mich in der letzten Phase der psychotherapeutischen Ausbildung befinde und bereits psychotherapeutisch arbeite.

Meine Arbeit wird dabei regelmäßig in verpflichtender Lehrsupervision mit erfahrenen Lehrsupervisor:innen reflektiert. Das dient der fachlichen Qualitätssicherung und begleitet den therapeutischen Prozess.

Für Patient:innen/Klient:innen bedeutet das: Sie erhalten psychotherapeutische Unterstützung in einem klar geregelten Ausbildungs- und Qualitätsrahmen.

Im Erstgespräch nehmen wir uns Zeit, Ihr Anliegen, Ihre aktuelle Situation und mögliche nächste Schritte zu besprechen.

Dabei können auch Fragen zu Ablauf, Rahmen, Kosten, Setting und weiteren Terminen geklärt werden. Das Erstgespräch dient auch dazu, gemeinsam einzuschätzen, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit passend ist.

Eine Einheit dauert 50 Minuten und kostet 90 Euro.

In begrenztem Umfang ist nach Vereinbarung ein Sozialtarif möglich. Dieser kann bei Bedarf im Erstgespräch angesprochen werden.

Nein. Ob Sie Psychotherapie in Anspruch nehmen und worüber gesprochen wird, bleibt vertraulich. Psychotherapeut:innen unterliegen einer gesetzlich geregelten Verschwiegenheitspflicht.

Informationen werden nicht an Arbeitgeber, Angehörige oder andere Stellen weitergegeben, sofern Sie dem nicht ausdrücklich zustimmen oder keine gesetzliche Grundlage dafür besteht.

Auch ein Erstgespräch ist vertraulich.

Ja. Psychotherapie ist im Einzel-, Gruppen- und Paarsetting möglich.

Welches Setting passend ist, hängt von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Situation und dem therapeutischen Ziel ab. Das können wir im Erstgespräch gemeinsam klären.

ICD-10 und ICD-11 sind internationale Klassifikationssysteme für Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Im Bereich der psychischen Gesundheit werden darin psychische und Verhaltensstörungen beschrieben. In der ICD-10 werden diese häufig als sogenannte F-Diagnosen bezeichnet, weil sie im Kapitel F00–F99 eingeordnet sind.

Psychotherapeut:innen, klinische Psycholog:innen und Psychiater:innen können psychische Erkrankungen fachlich diagnostisch einordnen. Psychotherapeut:innen führen dabei psychotherapeutische Diagnostik durch.

Eine Diagnose kann hilfreich sein, steht in der Psychotherapie aber nicht allein im Mittelpunkt. Entscheidend ist Ihre persönliche Situation, Ihr Erleben und das, was Sie belastet.

Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden oder unmittelbare Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an eine psychiatrische Ambulanz, den regionalen Krisendienst oder an folgende Notrufnummern:

Rettung: 144
Telefonseelsorge: 142
Rat auf Draht: 147

In akuten Notfällen ist es wichtig, rasch Unterstützung vor Ort zu erhalten.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen

Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder noch nicht genau wissen, wo Sie beginnen sollen, können wir in einem ersten Gespräch gemeinsam klären, was Sie beschäftigt.